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Der schnelle Draht

So bewegen Sie sich sicher!

Langsame, achtsame Bewegungsabläufe

Beim Aufstehen vom Stuhl einige Augenblicke stehen bleiben, an der Tischkante oder am Rollator festhalten, dann erst in Bewegung setzen

Beim Aufstehen aus dem Bett einige Augenblicke an der Bettkante sitzen bleiben, erst dann mit Hilfe des Rollators aufstehen

Teppiche, Läufer und Fußmatten mit "Ohren" bitte unbedingt entfernen

Für gute Beleuchtung auf dem Weg sorgen

Immer den Stock oder den Rollator benutzen, auch wenn nur eine kurze Strecke gegangen wird

Nehmen sie mehrmals täglich folgende kleine Übung vor, die zum Ziel hat, Ihre Kraft und Ihre Balance zu trainieren:

Setzen Sie sich auf einen Stuhl, versuchen Sie von dem Stuhl zu erheben. Nehmen Sie dabei Ihre Arme nicht zur Hilfe.

  • Mit den Füßen kreisen
  • Beine schlenkern
  • Die Beinmuskeln anspannen und lockern
  • Die Oberschenkel anheben, bis sich die Rückseite der Oberschenkel von der Sitzfläche hebt
  • Die Beine ausstrecken -  dabei die Knie möglichst gerade durchdrücken
  • Die Hände möglichst weit über den Kopf heben und klatschen
  • Die Schultern zu den Ohren hochziehen und wieder fallen lassen
  • Mit den Armen rudern

Noch mehr Spaß macht das alles mit Musik !!

Hinweis zum Tragen von Kompressionsstrümpfen!

Sie tragen täglich Kompressionsstrümpfe.

Kompressionsstrümpfe müssen nicht unbedingt unmittelbar nach dem Aufstehen angezogen werden.

Bitte nehmen Sie wie gewohnt Ihre Toilette vor, Lassen Sie sich Zeit dafür.

Wichtig!

Gehen Sie nach dem Anziehen der Kompressionsstrümpfe 10 Minuten.

Achten Sie dabei, dass Sie Ihre Füße von der Ferse zum Vorfuß abrollen.

Dadurch baut sich ein Kompressionsdruck auf.

Machen Sie es sich zum Ritual, Abends vor dem Zubettgehen die Unterschenkel zu waschen.

Cremen Sie die Unterschenkel nach dem Waschen ein.

Waschen Sie Ihre Kompressionsstrümpfe alle 3-4 Tage aus und lassen Sie sie im Liegen trocknen.

So schützen Sie als Diabetiker Ihre Füße!

Untersuchen Sie Ihre Füße täglich von der Ferse bis zu den Zehen, eventuell auch mittels eines Spiegels.

Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie eine Erwärmung, Rötung oder Schwellung feststellen.

Achten Sie auf gutsitzende Schuhe und Strümpfe aus atmungsaktive Materialien.

Beim Baden (Fußbad) die Temperatur vorher mit dem Ellenbogen prüfen.

Cremen Sie Ihre Füße nach dem Bad/ der Dusche sorgfältig ein und halten Sie die Haut geschmeidig.

Nagelpflege und die Entfernung von Hornhaut möglichst von geschulten Fachkräften durchführen lassen.

Informationen für Angehörige über Decubitusprophylaxe!

Definition

Druckgeschwür ist eine schlecht und langsam heilende Wunde in Folge einer Minderdurchblutung der Haut bei fehlender Druckentlastung

Entstehung

Risikofaktoren

Auflagedruck

durch Knochen, die ohne Muskeln und Fettpolster direkt unter der Haut liegen

Falten im Bettlaken

Katheter und Sonden

Druckverweildauer

Entscheidend ist, wielange der Druck auf ein bestimmtes Hautareal einwirkt

Unter zwei Stunden: Hautzellen können sich erholen

Über zwei Stunden: Zellen sterben ab --> Nekrose --> Gewebstod

mangelnde Bewegung

schlechter Allgemeinzustand

schlechte Ernährung

extrem dünne Patienten

extrem dicke Patienten

Inkontinenz

Abwehrschwäche (Fieber, Infekt, Diabetes)

Wahrnehmungsstörung

Scherkräfte und Reibung

Gefährdete Körperstellen

Vorbeugende Massnahmen

Kreizbein

Steißbein

Fersen

Hüfte bei Seitenlagerung

Knöchel

Schulter

Ohrmuschel

Wirbelsäule

Bewegung

Körperposition verändern

Sitzposition verändern

Eigenbewegung fördern --> zu Aktivitäten anhalten

Kevenys und Diddeln, evtl. individuelle Schulung

Lagerung

entlastende Lagerung

Ablagefläche bieten

Hilfsmittelversorgung zur Druckentlastung --> evtl. individuelle Schulung

Ernährung

auf eiweißreiche Kost ist zu achten

viel Gemüse, Kartoffeln, Milchprodukte

mageres Fleisch (Rind, Huhn, Pute)

Zusatznahrung z.B. Fresubin

möglichst viel Trinken

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